In den letzten Wochen äußern immer wieder Menschen ihre Bestürzung über den Beginn der Baumaßnahmen. Manche wollen auch irgend ein Zeichen setzen, wollen zusammenkommen. So beispielsweise am Sonntag abend am Schwammerl. Dort lädt Martina Oefele ein:
Alle, die Betroffenheit spüren angesichts des Beginns der bauvorbereitenden Maßnahmen für die A94 Trasse durchs Isental
sind aufgerufen zur Mahnwache am
Sonntag, 20.5.2012 um 19.30 Uhr am Schwammerl.
Wir wollen angesichts der momentan nahezu aussichtslosen Situation nicht einfach resigniert wegschauen,
sondern hinschauen, unsere Betroffenheit miteinander teilen und wachbleiben in der Spannung zwischen Hoffnung und Enttäuschung.
Die Mahnwache mit trommeln, schweigen, wachen und beten findet bei jedem Wetter statt und endet ca. um 20.30 Uhr.
Wir danken allen Musikern, Helfern und nicht zuletzt Besuchern!
Die Aktionsgemeinschaft
++ Ramsauer: "Die A94 ist 2018 fertig."
Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sieht man den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen nicht wie Pinocchio an der Nase an.
Er behauptet nämlich, dass die A94 2018 schon fertig sei.
Und das, obwohl auf den 32 km Strecke erst 2014 mit der
ersten von 5 Großbrücken begonnen wird.
Gepetto würde Pinocchio bei so einer dreisten Prognose wohl
einen Satz roter Ohren verpassen.
Hinter die könnte er sich dann schreiben, dass die einzige bis
2018 machbare Lösung ein dreispuriger Ausbau der B12 ist.
++ Noch immer: Für den Bau der Autobahn A94 ist der Ausbau der B12 (Trasse Haag) die einzig sinnvolle Lösung. Die Trasse Dorfen ist unsinnig.
Ausschnitt aus der Rede von Verkehrsminister Ramsauer bei der Verkehrsfreigabe des A94-Abschnitts Forstinning - Pastetten.
++ Karikatur in der SZ am 27.12.11
So sieht der Karikaturist der SZ Dieter Hanitzsch die Planungen der Isentalautobahn.
(Bild anklicken zum Vergrößern)
++ Planfestsellungsbeschluss für Dorfen - Heldenstein ++
Die Regierung von Oberbayern erteilt die Baugenehmigung für den 16 Kilometer langen Abschnitt zwischen Dorfen und Heldenstein - den letzen Abschnitt der Trasse Isental. Unsere Stellungnahme dazu (pdf)
++ Rückblick auf die Großveranstaltung 2011:
Für Vernunft ist es nie zu spät ++
"Der Saal ist voll, der Widerstand ist ungebrochen" - so eröffnete Jakob Baumgartner, Sprecher der Aktionsgemeinschaft gegen die Isental-Autobahn, die Großveranstaltung 2011 im Dorfener Streibl-Saal. Mehr Eindrücke von der Veranstaltung
++ Zwei Filme zeigen prägnant, wie falsch die Isentaltrasse ist: ++
++ Kostensteigerung bei A 94 noch dramatischer als befürchtet ++
Anlässlich der Eröffnung des Abschnitts Forstinning – Pastetten gab die ABD Südbayern die Kosten
für diese Maßnahme mit 49.9 Mio Euro an. Im amtlichen Bundesverkehrswegeplan
2003 waren die Kosten jedoch noch mit 26.9 Mio Euro angesetzt. Es ist somit eine Kostensteigerung
von sage und schreibe 86 Prozent aufgetreten. Obwohl dieser erste Abschnitt der umstrittenen
Isentalautobahn noch im absolut ebenen Gelände verläuft.
Wie
setzen uns gegen den Neubau der A94 im Isental ein und fordern den Ausbau der
bestehenden B12 als Alternativtrasse zu einer sicheren und leistungsfähigen
Verbindung München-Passau. Wir widersprechen damit der bayerischen Staatsregierung,
die seit den 70er Jahren den Bau der A94 auf der Trasse Dorfen forciert.
Die Aktionsgemeinschaft gegen die Isentalautobahn besteht
seit den 70er Jahren und ist damit eine der ältesten Bürgerinitiativen
Deutschlands. Zu den Unterstützern zählen Bewohner des weiteren Dorfener
Umfelds verschiedenen Alters und verschiedener Berufe: Landwirte,
Schüler, Studenten, Handwerker, Beamte, Politiker aller Parteien.